Aus gegebenen Anlass verweisen wir nochmal auf die Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten beim Stadtsportverband Selm. Unser Bürgermeisterkandidat, Ralf Piekenbrock, der wohl im Vorfeld der einzige der Kandidaten war, der das Gespräch mit einigen Vereinen gesucht hatte , hatte bei dieser Diskussion explizit auf die Probleme bei den Hallenkapazitäten insbesondere beim Handball hingewiesen. Eine Zweifachturnhalle, die als solche den Ansprüchen weder beim Trainingsbetrieb, noch bei Meisterschaftsspielen gerecht werden kann, eine Dreifachturnhalle, die für die nächsten 2 Jahre ausfällt UND eben der Umstand, dass die Sporthalle des LAFP wegfallen wird.

Was schrieben die RN damals, Herr Piekenbrock „verzettelte“ sich in Mutmaßungen über den Wegfall von Hallenkapazitäten…..

Dann gab es den nun folgenden Leserbrief zu diesem Thema, den die RN „natürlich“ bis heute nicht veröffentlicht haben. Daher machen wir das nun:

Leserbrief zum Thema „Mehrere Blamagen und ein Versprechen“ der RNvom Di., 04.08.2020 im Bereich Lokalsport der Stadt Selm(Verfasser: Hr. Sebastian Reith, Selm)

Dass die Arbeit des SSV Selm unbestritten, wenn auch in Teilbereichen wie erwähnt noch ausbaufähig ist, wird hier sicherlich korrekt dargelegt.

Äußern möchte ich mich hier insbesondere zu den Darstellungen über den Bürgermeisterkandidaten Herrn Ralf Piekenbrock, der als politischer Newcomer (was aufgrund seiner jahrzehntelangen politischen Tätigkeit seltsam erscheint!) im Vorhinein belächelt und diskreditiert und der als konzeptlos dargestellt wird.Ich selbst bin seit einigen Jahren Vorstandsmitglied (z.Zt. kommissarischer Vorsitzender und Jugendwart) der Handball-Abteilung des PSV Bork und daher durchaus mit der Thematik vertraut.Herr Piekenbrock war der einzige der gen Kandidaten, der sich u.a. auch bei mir um Meinungsfindung zum Thema des Abends im Vorfeld informiert hatte.

Sein Konzept, welches er mir im Vorfeld der Veranstaltung zur Kenntnisnahme hat zukommen lassen, war inhaltlich themenbezogen umfassend und spiegelte die Situation vollumfänglich wieder.Leider sind hier sicherlich einige seiner Anmerkungen aus dem Zusammenhang gerissen dargestellt.Es ist leider Fakt, und hier muss ich auch Herrn Suttrup widersprechen, dass die Situation im u.a. oder sogar gerade im Bereich Handball unzufrieden ist.

Aufgrund der aktuellen Hallensituation in Selm hat der PSV Bork zurzeit noch das Glück, die Sportstätten des LAFP nutzen zu dürfen. Im Bereich Handball betrifft das sogar 60% der aktuellen Trainingszeiten. Auch andere Sportbereiche nutzen diese Sportstätten, wie z.B. Volleyball, Judo, Schwimmen und auch die Teilnehmer einer „Herzsport“-Gruppe.

Seit Jahren ist nun aber im Gespräch, wie es auch schon an anderen Standorten in NRW vollzogen wird, dass die Sportstätten des LAFP ausschließlich nur noch für Aus- und Fortbildungsbereiche der Polizei zur Verfügung stehen sollen.In diesem Falle ist ein regulärer Betrieb einzelner Sportabteilungen nicht mehr leistbar.

Auch getätigte Aussagen von Mitarbeitern/-innen des FOCUS Selm, die für die Sportstättennutzung der Kommune zuständig sind, bestätigen dieses schon jetzt und würde sich im o.g. Umsetzungsfalle als „unlösbar“ darstellen.So ist es aktuell schon der Fall aufgrund der bestehenden Hallen-Nutzbarkeiten, dass es nicht mehr umsetzbar ist, allen Nutzungswünschen der örtlichen Vereine nachzukommen.

Rüdiger Oppermann, Selm